Tiergestützte Pädagogik

Caruso, Gepetto, Rose & Co.

Ein Hahn kräht mitten in der Stadt. Die Rufe von vier Eseln hört man bis zum S-Bahnhof. Wo gibt es denn so etwas?

In der Karl Schubert Schule, denn wir haben Co-Pädagogen mit Federn und Fell. Caruso, unser alter aufgeplusterter Hahn, unterhält eine Schar von zehn Hennen, die für die Donnerstags-Eierschnitten sorgen. Gleich nebenan wohnen drei (Hängebauch-) Meerschweinchen zusammen mit dem Riesenkaninchen Dieter, seiner Frau Jana und ihren Kindern. Mittlerweile sind noch vier weitere fellige Langohren auf dem Schulgelände zu Hause.

Unsere Esel Gepetto, Antonia, Lotte und jüngst noch Lotta werden täglich von den Kindern versorgt, verwöhnt, auf die Wiese gebracht und ihr Gehege wird gemistet.

Neben der Hausmeisterwerkstatt genießen unsere „alten Hasen“ Rudi und Rose ihren Ruhestand, gemeinsam mit dem Findelkind Borstel, einem kleinen Igel. Manchmal wird bei uns sogar gemeckert, geschnattert und gesponnen, denn Ziegen, Laufenten und Alpakas haben uns schon besucht. Doch wozu all diese Tiere?

Im tiergestützten Unterricht lernen die Kinder auf einer praktischen und emotionalen Ebene, sie finden besser zu sich, und oft sind die Tiere für uns PädagogInnen die Wegbereiter zum Kind.

 

Unsere Quadrille: Lotta, Lotte, Antonia und Gepetto (von links nach rechts)

 

Der Igel Borstel