Geschichte – Kurzfilm Verlorene Heimat

von Luis, Pablo und Nils

Etwa um 1900 begann man mit dem Aufschliessen erster Kohlengruben in der Umgebung von Leipzig, um den steigenden Energiebedarf der Fabriken abzudecken. Dies schuf Arbeitsplätze und viele Menschen aus weit entfernten Orten siedelten sich an. Die gewonnene Braunkohle sollte zur
Energiegewinnung in großen Kraftwerken dienen. So wurde ab 1925 das Kraftwerk Böhlen in Betrieb genommen. Hier konnte die geförderte Braunkohle gleich weiterverarbeitet werden.

Bereits 1931 erfolgte der Abriss von Gaumnitz in der Nähe von Zeitz. Ab dieser Zeit wurde auch keine Rücksicht mehr auf die Belange der Einwohner genommen, weitere Dörfer folgten. Schnell entwickelte sich das Gebiet zum Mitteldeutschen Revier, dem Dörfer und Landschaften die von Flussauen, Wiesen und Wäldern geprägt waren, zum Opfer fielen. Tausende Menschen wurden von dem Land ihrer Vorfahren vertrieben. Damals kannte man noch keine alternativen Energien wie Sonnen- und Wasserkraft, sondern setzte ganz auf das, was gerade modern erschien. An die Zukunft dachte man noch nicht.

Dass Resourcen nicht unbegrenzt verfügbar sind sowie von Umweltzerstörung und Raubbau hatte noch niemand etwas gehört. Mit der Gründung der DDR wurde die Situation noch radikaler. Abgebaut wurde nun in einem Gebiet, das Teile von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfasste.



Verlorene Heimat- Kurzfilm Tagebau
Was wir zuerst für eine Idee hatten:
Bevor wir auf die Idee kamen, einen Kurzfilm von dem Weg der Braunkohle zu machen, hatten wir noch andere Ideen: Wir wollten ein altes Foto von einem weggebaggertem Dorf aus dem Internet nachstellen, in dem wir mit der Drohne ein Bild der heutigen Landschaft machen. Dies erwies sich als sehr schwer, weil es so gut wie keine Fotos eines alten Dorfes gab.


Danach hatten wir die Idee, das wir ein Vor- und Nachteile Video machen könnten in dem wir Clips von Interviews heraus suchen. Doch bevor wir dies umsetzten konnten, hat unser Lehrer ein Video gezeigt wodurch wir unsere Idee wieder verwarfen.


Was unsere letztendliche Idee war:
Unser Lehrer zeigte uns ein sehr altes Werbevideo von
Kohlebriketts, und wir beschlossen, dass wir dieses Video als Grundlage für einen Kurzfilm vom Weg (Produktion von Kohlebriketts) der Braunkohle nehmen könnten.

Wie wir sie umgesetzt habe:
Wir haben uns zum Schneiden des Videos/Films getroffen. Nun suchten wir Videos aus dem Internet, die potenzielle Clips für uns enthalten könnten. Diese Clips schnitten wir heraus und überlegten uns die richtige Reihenfolge. Aus dem Werbevideo schnitten wir alle
Sequenzen heraus, die wir nicht wichtig fanden und ersetzten sie mit den Clips aus den anderen Videos. Dies war sehr aufwendig, da die
Bewegung im Clip zu dem Ton/ Rhythmus im Werbevideo passen musste. Am Ende hatten wir ein relativ gutes Ergebnis.


Arbeitsaufteilung
Luis und Pablo suchten Clips heraus und kümmerten sich um den Schnitt. Nils schrieb ein paar Texte.